Mar 14

Vor ein paar Tagen war es mal wieder soweit: Die Jahresabrechnung unseres lokalen Stromanbieters lag im Briefkasten. Diesem Termin sehe ich immer mit einem mehr oder weniger großen Kloß im Hals entgegen, bewegt sich der jährliche Stromverbrauch meiner Sippe (und meines Computer- und PDA-Fuhrparks) immer in Größenordnungen, die einem normalen Vierpersonenhaushalt für mindestens vier Jahre reicht…

Dieses Mal war die Freude groß, wir haben über 2000 kWh im Vergleich zum Vorjahr eingespart (es sind aber immer noch 17744 kWh zusammen gekommen). Offenbar machen sich ein paar simple Sparmassnahmen (20 Watt Energiespar-Deckenfluter im Wohnzimmer statt 350 Watt Halogen-Schienensystem, nur ein Server, der 24/7 läuft und gerade nicht gebrauchte Festplatten abschaltet etc.pp) durchaus bezahlt.

Der  monatliche Abschlag verringert sich in Zukunft um knapp 30 Euro und wir bekommen die Tage einen Scheck über 130 Euro, die wir zuviel bezahlt haben – so steht zumindest es in der Abrechnung. Nachdem der Scheck (warum eigentlich ein Scheck? Können die das Geld nicht einfach überweisen? Ich zahle meine Abschläge ja auch nicht in bar oder per Scheck.) jetzt zwei Wochen auf sich warten lies, haben wir mal bei der Kundenbetreuung der Pfalzwerke angerufen, um uns nach dem Verbleib unserer Taler zu erkundigen. “Nein, einen Scheck bekommen sie nicht”, erfuhren wir am Telefon, “das Geld wird ihrem Kundenkonto gutgeschrieben. Zahlen sie beim nächsten Abschlag einfach 130 Euro weniger, dann passt das ja.”.

Na da bin ich mal gespannt.

Wenn es eine Sache gibt, die die Pfalzwerke nicht auf die Reihe bekommen, dann ist es das Verbuchen von Beträgen, die nicht exakt dem festgelegten Abschlag entsprechen. Da wir per Dauerauftrag den besagten Abschlag schon voll bezahlt haben wird sich der schon altbekannte Buchungsmurks wiederholen: 130 Euro haben wir als Guthaben, dazu kommen jetzt 250 Euro Abschlag. Die Buchhaltung steckt von diesen 250 Euro einfach 120 zum März, der damit als bezahlt abgeschlossen ist. Die verbleibenden 130 Euro landen buchungsmässig im April, der durch Eingang einer Zahlung aber auch abgeschlossen wird! Der nächste Abschlag, den wir eigentlich für April zahlen, landet dadurch nicht im April (der ja noch nicht komplett bezahlt ist) sondern im Mai. Die Folge davon ist, daß wir garantiert innerhalb der nächsten 2 Wochen eine Mahnung (mit 8 Euro Mahngebühren) bekommen werden, in der die fehlenden 120 Euro für den April angemahnt werden… War die letzten paar Jahre immer so, wird dieses Jahr nicht anders laufen. Lässt sich zwar alles mit einem Telefonat und ein paar Mausklicks bei denen klären, mir geht es aber von Jahr zu Jahr mehr auf den Zeiger, daß die eine Buchungssoftware einsetzen, die offenkundig zu blöd zum Zählen ist.


Wie schreiben die immer so nett auf die Jahresrechnungen: “Vielen Dank, dass Sie unser Kunde sind.”

Liebe Pfalzwerke: Wenn ich dieses Jahr nochmal eine Mahnung bekomme, weil ihr damit überfordert seid, regelmäßig eingehende Zahlungen korrekt zu verbuchen, könnt Ihr Euch Eure Dankbarkeit ans Schienbein nageln. Mein Strom kommt dann in Zukunft von einem Mitbewerber, der unfallfrei zählen kann.

Sep 08

Wir befinden uns im Urlaub – genauer gesagt in Südirland – noch genauer in Dingle. Dort befindet sich direkt am Hafen das “Dingle Oceanworld Aquarium”. Der vierjährige Sohn ist vom Leben unter Wasser im Allgemeinen und Krabben, Krebsen etc. im Besonderen extrem fasziniert. Es ist also nur logisch, daß wir dem Aquarium einen Besuch abstatten. Das Aquarium ist nicht sehr groß, bietet aber viele Becken mit allerlei hochinteressantem Getier. Insbesondere die flachen “Anfass”-Becken, in denen sich Krebse und sehr neugierige Rochen befinden, faszinieren sowohl Kinder als auch Eltern.
Nachdem Söhnchen einen großen (von einem Aquarium-Mitarbeiter aus dem Wasser gefischten) Krebs anfassen durfte, hat er (der Sohn, nicht der Krebs) für die nächste Zeit ein neues Lieblings-Meerestier gefunden….

Am Ende des Aquarienrundgangs gelangt man (natürlich) in den Souvenierladen, den man durchqueren muss, um wieder zum Ausgang zu kommen. Clever. Sohn will natürlich die irische Wirtschaft finanziell unterstützen (lassen). Objekt des frühkindlichen Kaufrauschs ist aber keine Meerestier aus Plastik oder Plüsch (obwohl Krabben, Clownfische, Rochen und Haie einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben) – nein, mein Sohn will einen Roboter-Greifarm! Das Ding ist ca. 40 cm lang, hat einen Handgriff auf der einen und eine Art Zange auf der anderen Seite. Und sie macht schnarrende Geräusche, wenn man am Handgriff zieht. Prinzipiell ist das so ein Konstrukt wie die Abfallzangen, mit denen man Dreck vom Boden aufsammelt. So einfach sind die kleinen Freuden.

Warum ich Euch das erzähle und was das mit dem dämlichen Titel zu tun hat? Nur Geduld, kommt jetzt:

Die Roboter-Greifzange steckte in dieser Papphülle:

“with ratcht sound” deutet auf das Geräusch hin, das die Zange von sich gibt. Ok, kann man sich (so man des Englischen mächtig ist) ungefähr vorstellen.

Interessant ist die deutsche Übersetzung am Rand:

“Mit dem Klinkenrad-Ton”. Klinkenrad? Was zum Teufel ist ein  Klinkenrad?

Ok, Tante Guhgel hat mich dann belehrt, daß es tatsächlich Klinkenräder gibt und die auch wirklich so heißen. (Genau genommen wusste ich schon, was das ist – ich wusste nur nicht, daß das dann “Klinkenrad” heißt…). Bin halt Technokrat, kein Schlosser ;)

Ich muss jedenfalls jedesmal, wenn ich diese Zange sehe oder höre unfreiwillig an den freigestellten Singweisengriffer aus der Hackerbibel denken. Auch wenn “Klinkenrad” vielleicht die richtige Übersezung ist, klingt es imho äußerst dämlich.

Das mit dem Krebs als Lieblings-Meerestier ist inzwischen auch wieder Schee von gestern. Playmobil sei dank ist es mindestens seit heute ein Pottwal der Forscher mit kompletter Ausrüstung fressen kann…

Aug 30

Eigentlich wollte ich dieses Projekt für mich behalten, da ich es für nicht so wirklich gelungen halte – war immerhin auch mein erster Versuch, irgendwas in in ein Gehäuse zu stopfen, was da nicht hingehört. Nachdem ich heute aber gesehen habe, daß es Leute gibt, die das kommerziell machen und es auch nicht viel besser drauf haben als ich, kann ich mein Werk auch mal herumzeigen. Denk’ ich mal.

Seit einiger Zeit habe ich an meiner Wii eine Festplatte angebaut. Einerseits unheimlich praktisch, andererseits optisch nicht so der Bringer.

Beim Umräumen meines Computergerümpels ist mir ein Modul vom alten Super Nintendo in die Hände gefallen. Nachdem ich das Modul geöffnet und die Festplatte aus ihrem Gehäuse geschält hatte, war ich mir sicher, daß die Platte incl. USB-Controller in das Nintendo-Gehäuse passen müsste. Nachdem ich den Ding mit diversen ungeeigneten Werkzeugen (das nächste Mal nehm ich den Dremel mit einem Fräsaufsatz)  zu Leibe gerückt bin, war dann tatsächlich genug Platz im Inneren des Moduls, um die Platte aufzunehmen.

Hinter den Löchern verbergen sich Power- und Zugriffs-LED der Festplatte

Und wenn ich nächstes Mal manierliches Werkzeug verwende, werden die Durchbrüche im Gehäuse auch gerade ;)

Aug 18

Gerade aus dem Urlaub in Irland zurück, möchte ich mal ein paar Sachen zusamentragen, die vielleicht nicht jeder Irland-Urlauber weiß:

  • Auf der linken Seite zu fahren ist einigermaßen harmlos – man gewöhnt sich recht schnell daran. Am Anfang hilft es, den rechten linken Außenspiegel (also den auf der Beifahrerseite) ganz nach unten zu drehen, damit man praktisch den Boden neben dem Auto sieht. Damit kann man kontrollieren, wie weit man noch von Straßengraben/Hecke/Mauer/Abgrund entfernt ist, wenn man auf den schmalen Straßen einem anderen Verkehrsteilnehmer ausweichen muss.
  • schreckhafte Beifahrer(innen) gehören nicht auf den Beifahrersitz sondern auf den Sitzplatz hinter dem Fahrer. Warum? Weil man nicht ständig durch hörbares Atemanhalten oder Ausrufe wie “Vorsicht, der/die Straßengraben/Hecke/Mauer/Abgrund!” vom Verkehr abgelenkt werden will.
  • Linksfahranfänger sollten Pass-Strassen meiden – ist besser für die Nerven aller Beteiligten.
  • Geschwindigkeitsbeschränkungen außerorts (80 oder 100 km/h) sind als grobe Empfehlung zu werten. Man fährt so schnell, wie es die Bedingungen zulassen. Kein Einheimischer wird Hupen oder sonstwas dämliches machen, wenn man kurvige Straßen nicht mit vollgas fährt.
  • Wenn auf der Straße “Slow”, Slower”, “very Slow” (oder “Go Mall” in gälischsprachigen Gebieten) aufgepinselt ist, kommt kurz darauf eine mehr oder weniger scharfe Kurve. Da sollte man wirklich langsam fahren, wenn man die Strecke nicht kennt. Steigerung sind kleine Warnschilder mit der Aufschrift “Acute Bend Ahead”, dort sollte man parken und die Kurve zu Fuß nehmen.
  • Iren sind derbe Umweltsäue, die an jedem noch so abgelegenen Fleck Papier und Plastikflaschen in die Pampa werfen.
  • ein Cheeseburger bei McD. kostet 2,20 Euro! Burger schmecken allgemein etwas anders als hier.
  • Wenn man das System mit den mehrspurigen Kreiseln nicht verstanden hat: Macht nix, etliche Iren haben es offenbar auch nicht verstanden – oder es ist ihnen egal.
  • Beim Zahnarzt muß man bar bezahlen (Kreditkarte geht aber auch), ein Röntgenbild der Kauleiste kostet 10 Euro.
  • Wenn in der Wettervorhersage das Wort “humid” fällt, heißt das, daß es den ganzen Tag regnen wird.
  • Hotelzimmer in alten Burgen sind sehr gefällig, riechen aber etwas muffig.
  • Es gibt praktisch kein Mineralwasser mit Kohlensäure (und wenn, schmeckt es wie [Ihr wisst schon])
  • Am Hafen von Dingle gibt’s ein fast flächendeckendes offenes WLAN – das aber sehr wählerisch ist. Surfen mit dem Notebook scheiterte regelmässig (Connect ja, Daten nein), lediglich der Palm wurde aktzeptiert, aber nach ca. 150 KB Traffic auf Null gedrosselt.
  • Es gibt gälischsprachige Fernsehsender (mit englischen Untertiteln) – die Simpsons kommen aber im US-Original.
  • Schafe auf der Straße lassen sicher eher überfahren, als dass sie freiwillig aus dem Weg gehen. Hupen hilft.
  • Jeder Ire hat ein Mobiltelefon und benutzt es ständig und an den unmöglichsten Orten

To be continued…

Jul 26

Daß es mit den individuellen Rechten in Deutschland so langsam bergab geht, dürfte sich ja zwischen schon ‘rumgesprochen haben… Das, was in Braunschweig abgeht, ist aber an dummdeutscher Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten:

Flash-Mobs in Braunschweig verboten!

Wie schon in den letzten Jahren, habe ich auch in diesem ein drittes Picknick auf dem Schlossplatz geplant. Das Picknick war in den letzten Jahren ein Flashmob, bei dem sich bis zu 70 Menschen spontan zusammengefunden haben, um eine Stunde lang auf dem Schlossplatz friedlich mit Decke und Essen zu picknicken. Der Aufruf zum Picknick fand im Online-Netzwerk studiVZ statt.

Kürzlich erhielt ich Besuch von einem jungen Mann mit rosa Hemd, der sich mir als Mitarbeiter vom Ordnungsamt vorstellte. Er informierte mich, dass er erstens eine Moderatorin der Flashmob-Gruppe ausgefragt habe, wer denn der Gruppengründer sei, dass er zweitens meine Adresse detektivisch über studiVZ, myspace und die Subway herausgefunden habe (ein Blick ins Telefonbuch, wo ich unter Lord Dirk Schadt stehe hätte auch ge nügt) und dass ich drittens einen Termin mit Herrn Paschen vom Ordnungsamt, Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit – zentraler Ordnungsdienst habe. Später wurde ich auch darüber informiert, dass meine studiVZ-Flashmob-Gruppe gemeldet wurde. Bei den Wörtern ‘aushorchen’, ‘ausspitzeln’ und ‘melden’ musste ich irgendwie an eine Behörde aus einem ehemaligen Nachbarland der BRD denken … Shocked

Beim Termin mit Herrn Paschen wurde mir dann folgendes mitgeteilt:
1) Jegliche öffentliche Flashmobs in Braunschweig sind illegal und werden notfalls mit einer Allgemeinverfügung verboten und polizeilich aufgelöst.
2) Auch der World Freeze Day, über den die Braunschweiger Zeitung sehr freundlich berichtet hat, werde zukünftig vom Ordnungsamt verboten, sofern sie rechtzeitig davon erfahren. Sad
3) Der öffentliche Raum in Braunschweig dient ausschließlich dem Verkehr, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b.
4) Ich habe die Aufgabe, öffentlich bekannt zu geben, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Schlossplatz stattfinden wird.

Die Begründung für das Verbot lautet wie folgt:
a) Öffentliches Eigentum ist durch das Picknick gefährdet. Auf meine Frage, was denn gefährdet sei, antwortete mir Herr Heidelberg vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit, dass das Sandsteinpflaster vorm Schloss teuer sei. Die Frage, inwiefern dieses Pflaster, über das tagtäglich Tausende von Frauen in High-Heels stolzieren, durch samtene Decke von Picknickern gefährdet sei, wurde mir leider nicht beantwortet.
b) Das Picknick könnte ähnlich wie eine Flashmob-Party auf Sylt ausarten und statt der erwarteten max. 100 Picknicker kommen mehr als 5 000 Personen, die kein friedliches nachmittägliches Flashmob-Picknick veranstalten, sondern eine wüste Orgie wie im Film “Das Parfüm”. Mit dieser Begründung lässt sich natürlich jeder Flashmob und jede Demo verbieten. Zehn leere Flaschen Wein könnten schnell zehn Mollis sein. Man beachte hier auch, dass ca. 100 Bürgerinnen- und Bürger-Picknicker der Stadt gefährlicher erscheinen als 10 000 Bürgerbruncher …
c) Auch die Anmeldung einer Demonstration ähnlich wie bei der Love Parade wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 8.8. keine Aussicht auf Erfolg haben, weil eine Demonstration mit Picknick (schriftliches Zitat Paschen) “eine nicht genehmigungsfähige Sondernutzung” darstellt.

Aus diesem Grund ist mir wichtig, alle Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger darauf hinzuweisen, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Braunschweiger Schlossplatz stattfinden wird. Jeder Braunschweiger, der am 8.8. auf dem Schlossplatz eine Decke ausbreitet, Speis und Trank zu sich nimmt, mit Freunden plaudert, lacht, singt oder Tango tanzt, wird voraussichtlich mit Polizeigewalt daran gehindert.

Es würde mich freuen, wenn diese Botschaft in Braunschweig durch Flugblätter, in Online-Foren, Email-Verteilern, in Zeitungen und auf Luftballons verbreitet wird, da ich vom Ordnungsamt aufgefordert wurde, die Veranstaltung umgehend und umfassend zu widerrufen. Vielen Dank für Eure liebe Unterstützung!

[Quelle: http://de.indymedia.org/2009/07/256867.shtml]

Böse Zungen behaupten ja, daß der Bürgermeister einfach wieder ein bisschen Zucht und Ordnung in Brauschweig haben will…

Also: Am 08.08.2009 auf garkeinen Fall und überhauptnicht auch nur auf die Idee kommen, nach Braunschweig zu fahren um gegen 16 Uhr auf dem Schlossplatz eine Kleinigkeit zu essen. Weil das ist dort nämlich vom Ordnungsamt verboten worden.

Also auf keinem Fall zB. beim Mäckes gegenüber vom Schloss was zum Mitnehmen kaufen und auf dem Schlossplatz verzehren – wir wollen doch nicht die ortsansässigen Ordnungshüter ärgern, oder?

Jun 12

Kennt ihr das? Im Radio einmal ein Lied gehört, daß einem nicht mehr los lässt und sich total im Kopf festgedübelt hat?

Heute ist mir das passiert…. und dabei passt das Lied überhaupt nicht zu meinem “normalen” Musikgeschmack :-\


YouTube DirektRungdedungdedungdungdungdung

Jun 01

Ich hab’ in der rechten Sidebar eine Rubrik mit dem Namen “Momentaufnahmen” eingebaut. Dort werde ich in Zukunft gelegentlich mal Bilder von Sachen posten, die mir gerade so vor die Linse meines Treos gehüpft sind und nicht interessant genug sind, um daraus einen Blogeintrag zu machen, aber auch nicht so uninteressant, daß man sie ungebloggt vorübergehen lassen sollte. Da kommt also komisches Zeugs ‘rein, das nicht für die Ewigkeit bestimmt ist…

Wenn Ihr da also längere Zeit immer das gleiche Bild seht, wisst Ihr, daß mein Leben ähnlich ereignislos ist wir Eures :-D

Jun 01

…oder auch WTF ist das?

Heute war ich mit meiner Sippe seit längerem mal wieder im McDonalds…

Die Kinder und ich haben uns ans Standardprogramm gehalten: Junior-Tüte Happy-Meal, BigMac, Cheeseburger, ChickenMcNuggets, Fritten, Fruit’n Yoghurt. Meine Frau hat einen der angepriesenen “Ciabatta-Schlagmichtot-Senf” bestellt. Sah’ auf den Bildern auch ganz gut aus. Als wir dann am Tisch angekommen sind und die Fressalien verteilt waren, stellte sich heraus, daß das kleinste aller Nahrungspäckchen für meine Frau bestimmt war:

Mja, da hätten wir doch ein bisschen mehr erwartet. Der Burger im Vordergrund ist ein BigMac (der ja auch nicht mehr ganz so groß ist, wie er mal war), das traurige Zwergenburgerchen im Hintergrund ist der besagte Ciabatta-Senf-Dingens. Dagegen sind sogar die Aufbackbrötchen von Aldi wahre Riesen. Geschmeckt hat er übrigens ganz gut – aber halt nicht lange ;-)

Warum erinnert mich das immer an die Frühstücksszene in “Falling Down”?


YouTube DirektBurger

(Ab 3:55 gucken!)

May 21

Heute ist der Tag, an dem sich normalerweise alle Väter in kleinen Gruppen zusammenrotten um ihre Vaterschaft tüchtig zu begiessen. Alle? Nicht ganz… Ich z.B. bin heute durch die Gegend gefahren, um einen riesigen Eck-Kleiderschrank (2,10m hoch, 1,30m Seitenlänge) für mein Töchterchen abzubauen und nach Hause zu karren. Zum Glück muss ich ihn heute nicht mehr aufbauen – das steht mir erst bevor, wenn sie in ihr neues Zimmer umgezogen ist. Müde bin ich jetzt trotzdem…

Ich wünsche allen Vätern einen schönen Vatertag :-)

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May 07

Frau von der Leyen hat uns mit ihren Zensurphantasien ja ein schönes Ei ins Nest gelegt. Wer (wie ich) öffentlich zum Ausdruck bringen will, was er von Netz-Zensur hält, kann sich jetzt ein standesgemässes Kleidungsstück zulegen:

3Dsupply verschenkt ab sofort in Zusammenarbeit mit dem Foebud e.V. das Shirt “Zensursula“. 

Lediglich die Versandkosten von 6,90 werden fällig, wenn ihr ausser dem Shirt Nichts dazubestellt. Ab 10 Euro Bestellwert knöpfen sie Euch nur noch 2,50 Versandkosten ab. 

Guckt Euch ruhig noch ein bisschen bei denen um, die haben etliche coole Shirts im Angebot… (Das hier fand ich auch recht gelungen)

Meine sind heute angekommen :-)